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Solo-Show

Meine erste eigene Ausstellung fand ab dem 07. April 2017 in den Räumen der Geschäftsstelle der Remscheider SPD statt, der ich sehr dankbar dafür bin, dass sie mir diese Chance gegeben hat. Der Geschäftsführer Antonio Scarpino hatte den "Mut", sich darauf einzulassen - auf meine Bilder und auf das Thema der Ausstellung. 

  

Ich denke, eine Ausstellung ist für eine/n Künstler/in immer eine persönliche Sache, weil in ihren/seinen Werken immer auch ein Teil von ihr/ihm steckt. Nachdem gefragt wurde, ob ich gern in ihren Räumen ausstellen würde, war quasi meine Gegenfrage, ob die SPD bereit sei, sich auf ein ungewöhnliches Thema einzulassen. Für mich war diese Ausstellung nicht nur etwas Besonderes, weil es meine erste war, sondern auch, weil ich damit auf das Thema der Bipolaren Störungen aufmerksam machen wollte, sie also sehr persönlich war. Dementsprechend groß war vorher die Aufregung, die Anspannung - und auch der Druck (dem ich mich natürlich wieder einmal selbst aussetzt hatte). Und der durch meinen leider nicht zu verhehlenden Hang zum Perfektionismus noch verstärkt wurde.

 

 

 

Es folgten mehrere Monate der Vorbereitung - Bilder malen bzw. aussuchen, einen Redner suchen, der einen kurzen Vortrag über das Thema hält, "Journal"-Seiten erstellen, die eingerahmt werden konnten, weitere Bilder malen bzw. aussuchen, einen Musiker finden, ... .

 

 

In der ersten Aprilwoche konnte ich dann damit beginnen, meine Bilder aufzuhängen. Die Ausstellung war quasi zweigeteilt und bestand zum einen aus Gemälden auf Leinwänden, zum anderen hatte ich Seiten aus meinen Art Journals noch einmal auf losem Aquarellpapier gestaltet, um diese einzurahmen. Weiterhin hatte ich noch einige ATCs gerahmt, um die Vielfältigkeit meiner Arbeiten zu zeigen. Die Ausstellungsstücke waren also zwichen 6,4 x 8,9 cm (2,5 x 3,5 Inch) und 100 x 100 cm groß. Das Thema Bipolare Störungen, Depressionen und (Hypo-)Manie zog sich durch sämtliche Werke.

 

 

Bedanken möchte ich mich bei Nicolas Falkenberg für die Eröffnungsrede, bei Dr. Olaf Bick von der Evangelischen Stiftung Tannenhof für den Vortrg über Bipolare Störungen, bei Matthias Brehm von www.musikfarben-online.de für den musikalischen Beitrag und natürlich Antonio Scarpino. Außerdem natürlich bei meiner Familie und Freunden, speziell meinen Ehemann, der mich schon seit so vielen Jahren "erträgt" ;) Ohne Sie und euch wäre dieser Abend nicht möglich gewesen...

 

 

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