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Vision Board, Mood Board, Inspiration Board

 In vielen kreativen Berufen werden diese Boards (zu Deutsch „Inspirationstafeln“ oder „Stimmungstafeln“) für die Projektplanung oder auch zu Präsentationszwecken genutzt. Aber auch im privaten Bereich kann man sie für die verschiedensten Dinge nutzen.

 

Vielleicht seid ihr gerade dabei, eine große (Themen-) Party, eine Hochzeit oder ein anderes großes Event zu planen? Oder ihr habt das Gefühl, dass ihr in eurem Leben irgendwie nicht weiterkommt. Eventuell sucht ihr auch „nur“ nach einer Möglichkeit, all die Dinge zu sammeln, die euch in irgendeiner Form inspirieren, entweder ganz allgemein oder in Bezug auf ein bestimmtes Projekt.

 

Diese „Dinge“ können alles Mögliche sein: Bilder und Artikel aus Zeitschriften, Fotos, Zeichnungen, Texte, Farbmusterkarten, Stoffmuster, Zitate, Sprüche, die vielleicht auch noch mit eigenen Anmerkungen versehen werden, was auch immer. Man kann diese Dinge natürlich auch in einem Schuhkarton aufheben, einen Ordner dafür anlegen oder sie in ein Ideenbuch kleben (so etwas habe ich auch). Aber der Vorteil eines Vision Boards ist einfach, ihr alles auf einen Blick habt.

 

Das Board kann eine herkömmliche Pinnwand oder eine Magnettafel sein, oder ein großer Kartonbogen. Die Computerfreaks unter euch können so ein Board auch digital erstellen. Ich selbst habe aber lieber etwas zum Anfassen, weil ich oft auch Stoffe, Bänder und ähnliches anpinne, die ich (im Projekt) verwenden will oder die ich einfach interessant finde. Manchmal benutze ich auch Acrylfarben, wenn es um das Zusammenspiel von Farben geht. Funktioniert natürlich am Computer nicht ;).

 

Stellt euch Fragen wie: Wo stehe ich heute? Wo sehe ich mich in xx Jahren? Was sind meine Ziele und Wünsche? Was brauche ich oder muss ich tun, um diese zu erreichen? Was ändert sich für mich, wenn ich diese erreiche? Brecht große Ziele in kleinere Teilziele herunter.

 

Sucht euch Bilder, Texte und Zitate etc. heraus, die dazu passen. Arrangiert diese auf eurem Board und wenn es sich „richtig“ anfühlt, dann könnt ihr sie endgültig befestigen.

Oder ihr pinnt sie an oder benutzt Malerkrepp, um sie zu befestigen. Das bietet sich an, wenn ihr eventuell noch etwas ändern möchtet.

 

Hier ist mal ein Beispiel für ein Moodboard, das ich selbst gemacht habe. 

Dieses Moodboard habe ich vor ein paar Jahren im Rahmen eines Online-Kurses bei der wundervollen  Stephanie Gagos erstellt.

Versucht es doch selbst einfach mal. Viel Spaß dabei!

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