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Bruises - Nowhere to hide

So, das zweite Bild der Reihe ist heute fertig geworden. "Blaue Flecken - Nirgendwo zu verstecken".  Es ist genauso wenig "schön" wie das erste. Aber ich hoffe, es regt zum Nachdenken an. 

 

Bei mir lässt die Arbeit an diesen Bildern einige Erinnerungen wieder hochkommen. Glücklicherweise hatte ich heute eine Therapiesitzung. Sie war sehr anstrengend für mich, was allerdings häufiger der Fall ist. Aber ich habe auch immer wieder meine "Aha-Momente", für die ich sehr dankbar bin. 

 

Im Moment könnte ich jedoch wieder so losheulen. Aber das tut auch gut. Und es tut auch gut, meine Gefühle über die Arbeit an den Bildern rauszulassen. Das Malen ist einfach ein Ventil. Ein Ventil, durch das ich weder mich noch andere verletze, sondern durch das ich mir selbst näher komme. Durch das ich mich selbst und meine Grenzen besser kennen lerne. Und durch das ich lerne, zu akzeptieren. Nicht nur mich selbst und meine Erinnerungen und Erfahrungen, sondern meine Vergangenheit. Das alles hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und ich denke, das ist nicht (nur) schlecht. 

 

Na ja, an der Selbstliebe müssen wir vielleicht auch noch etwas arbeiten...

 

Hier ist Bild Nummer Zwei:

 

 

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