· 

Neue Ausstellung

Morgen geht´s los - meine neue Ausstellung. Und Bipolare Störungen sind wieder ein Thema. So eine Ausstellung ist meiner Meinung nach immer eine persönliche Sache für den Künstler, weil man immer irgendwie einen Teil von sich selbst in den Bildern darstellt. Aber bei diesem Thema ist es für mich nur umso persönlicher.

 

Bei meiner ersten Ausstellung hatte ich einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie dabei, der einen kurzen Vortrag zum Thema gehalten hat. Das ist diesmal nicht der Fall. 

Ich habe einiges an Info-Material, das ausgelegt wird. Dazu kommen Auszüge aus meinem Blog und laminierte "Karten", auf denen ich kurz und knapp Bipolare Störungen, depressive Episoden und (Hypo-)Manien "erläutert" habe. 

 

Die ausgestellten Bilder reichen von düster und grau bis bunt und fröhlich. Dazu kommen gerahmte Art Journal Seiten zum Thema.  Ich bin schon extrem gespannt, wie das alles angenommen wird...

 

Mit am aufregendsten für mich ist allerdings, dass ich während der Veranstaltung ein Bild (fertig-)malen werden, das dann zu Gunsten der Denkerschmette (ein gemeinnütziger Verein hier in Remscheid, bei dem die Ausstellung gezeigt wird) versteigert wird. Das ist das erste Mal für mich, dass ich vor Publikum male. 

 

Ich hatte schon überlegt, ob das eine so gute Idee war. Ich bin seit zwei Wochen ziemlich durch den Wind und nervös. Was auch dazu geführt hat, dass ich seit Tagen wieder Probleme mit dem Restless-Legs-Syndrom habe. Ich brauche also Ewigkeiten, bis ich eingeschlafen bin und bin dann am nächsten Morgen entsprechend fertig. 

Ein Teil der Räumlichkeiten, in denen die Ausstellung stattfindet - aufgenommen beim Aufhängen der Bilder am 19. Januar. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0